Phuket sollte die erste Station auf meiner Reise sein. Touristisch, oberflächlich und trotzdem schön. Thailand für Anfänger also. Der Abschied in Deutschland fällt schwer, auch wenn ich nur für 3 Monate weg bin fühlt es sich doch komisch an, das nötigste für die Reise (und noch ein bisschen mehr) in den Rucksack zu packen und den Rest in Umzugskartons zu verstauen. Doch als ich im Flugzeug sitze und den Arbeitern beim Enteisen der Tragflächen zusehe, dick eingepackt in Jacken, Handschuhen und Mütze, freue ich mich, schon bald die Sonne Thailands zu genießen.
Am Flughafen erwartet mich dann ein bekanntes Bild. Touristen mit vollgepackten Gepäckwägen, bunten T-Shirts und hässlichen Sonnenbrillen drängen sich um ein paar Asiaten, die wie wild mit den Armen fuchtelnd die Menschenmassen sortieren und auf die bereit stehenden Taxis verteilen. Die Hitze ist fast unerträglich und ich frage mich, wo ich möglichst schnell ein paar Kleidungsstücke ablegen kann. Mit mir im Taxi sitzt ein junges Pärchen aus Japan und wie sich schon bald herausstellt, haben wir nicht das selbe Ziel. Ich will nach Phuket-Stadt, sie jedoch in den bekannten Badeort Patong. Nun gut, der Taxifahrer versucht den Fehler der Taxiverteilung wieder gut zu machen, indem ich eine ausführliche Inselrundfahrt bekomme.