Was tun wenn einem im Ausland die Kreditkarte gestohlen wird

IMG_1770.JPGNun ist mir das passiert, wovor mich viele Backpacker gewarnt haben und jeder seinen persönlichen Horror davor hat. Mir wurde mein Geldbeutel geklaut.

Trotz der Dramatik habe ich erstmal versucht ruhig zu bleiben und kurz gecheckt ob sonst noch etwas aus dem Rucksack fehlt. Zum Glück nicht, die Mappe mit den Dokumenten und dem Reisepass sowie eine kleine Bargeldreserve und die Kamera sind noch da. Ich rufe sofort bei der Bank an und lasse die beiden Kreditkarten sperren. Ich habe vor der Reise alle Karten und Dokumente die ich mit habe gescannt und digital in der Dropbox hinterlegt. Das Praktische daran ist, das ich nun die Kartennummer sowie die Notfallhotline der Bank sofort zur Verfügung habe. Doch was tun, wenn man nun nicht mehr an Bargeld kommt.

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Khao Sok Nationalpark – betreutes Dschungelabenteuer

imageDer Khao Sok Nationalpark ist Thailands größtes Naturschutzgebiet und liegt zwischen der Andamanensee im Westen und dem Golf von Thailand im Osten. Landschaftlich gesehen sind die Highlights des Parks einige beeindruckende Karststeinformationen, Höhlen und Wasserfälle. Hinzu kommt, dass im Park noch Tiger, Bären, Elefanten und Leoparden in freier Wildbahn leben sollen. Nachdem ich in den letzten Wochen einige für mich sehr harte Dschungelprüfungen durchlaufen habe, fühle ich mich jetzt bereit, mich dem Khao Sok Nationalpark zu nähern.

Ich habe mutig Kakerlaken aus meinem oder benachbarten Bungalows entfernt, mir mit einer Schlammkröte ein Badezimmer geteilt (ok, kurzzeitig dachte ich, ich hätte sie umgebracht), eine ganze Armee von Ameisen auf meinem Müsli geduldet, die wilden Affen auf dem Bungalowdach ertragen und sehr viel mehr Krabbeltiere in meiner direkten Umgebung gesehen, als ich jemals vermutet hätte. Kurzum, ich war bereit, mich in den Dschungel zu wagen.

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Khao Lak – ein komisches Gefühl bleibt

Nach ein paar entspannten Inseltagen auf Koh Lanta mache ich mich auf an der Ostküste entlang Richtung Kao Lak, um mir dort das Tsunami-Denkmal und das Museum, welches dort errichtet wurde, anzusehen. Zudem interessiert es mich, wie die Region heute gut 10 Jahre nach der Naturkatastrophe aussieht und sich entwickelt hat.

Da es mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwändig ist nach Khao Lak zu gelangen, entscheide ich mich dieses Mal für eine vom Reisebüro organisierte Tour, die den Transport inklusive Fähre übernimmt. Meist sind diese Komplettangebote etwas teurer als der öffentliche Fernverkehr, dafür wird man in einem klimatisierten Van transportiert und hat keine langen Wartezeiten an Busbahnhöfen oder am Fähranleger. Hört sich doch ganz komfortabel an, denke ich mir, doch als ich in einem stickigen Kleinbus auf der Rückbank eingequetscht zwischen anderen Touristen sitze und mein Gepäck auf dem Schoß habe, ändere ich meine Meinung.

Zunächst gehe ich davon aus, diesen Platz für die nächsten Stunden nicht mehr zu verlassen und verharre in meiner misslichen Lage, doch ich wechsle noch dreimal inklusive meines Gepäcks das Fahrzeug. Immer wieder steigen alle Passagiere aus, wir werden gefragt, wo wir hinwollen und bekommen dafür einen einfarbigen Aufkleber, den ich mir immer wieder brav aufs T-Shirt klebe. Nach mehr oder weniger langem Warten wird dann die Farbe aufgerufen und ich klettere wieder in einen Van.

Schließlich und endlich sitze ich wieder eingequetscht auf der Rückbank, als der Fahrer in schlechtem englisch murmelt: „Next stop Khao Lak“. Nicht nur ich schnappe immer wieder nach Luft, sondern auch den anderen Fahrgästen sind die Strapazen der letzten Stunden anzusehen. Einigen steht der Schweiß auf der Stirn und eine genervte Grundstimmung liegt in der ohnehin schon stickigen Luft. Als der Fahrer dann auch noch 2 Minuten, nachdem wir losgefahren sind, an einer Tankstelle hält, höre ich nur ein Stöhnen aus einer der vorderen Reihen „des hätt ma alles vorher erledige könne, in Deutschand täts des net gebbe“. „Wundervoll“ denke ich, das wird eine lustige Fahrt. Nach knapp 2 Stunden erreichen wir das Ziel und ich bin gespannt,was mich hier erwartet.

Bars und Geschäfte
Bars und Geschäfte

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Koh Lanta – mehr als nur das sexy Beach-Babe Krabis

imageLang, schlank und blond – das ist Krabis sexy Beach-Babe Koh Lanta, so steht es in meinem Reiseführer. Doch was zunächst nach Partyinsel klingt, ist in Wahrheit eine schöne, ruhige Insel mit größtenteils einfachen Bungalowanlagen an der Ostküste und Regenwald und Farmland im Westen.

Als ich mit der Fähre auf Koh Lanta ankomme, ist das Bild dasselbe wie auch bei den anderen Inseln zuvor. Am Pier werde ich empfangen und direkt angesprochen, ob ich eine Unterkunft, ein Taxi, oder einen Sonnenhut brauche. Mit einem Motorradtaxi geht’s dann zur zuvor im Internet gebuchten Bungalowanlage. Insgesamt macht Koh Lanta auf den ersten Blick einen ziemlich angeranzten Eindruck, kein Haus steht wirklich gerade und alles wirkt staubig und improvisiert. Aber gerade das macht den Charme der Insel aus und läßt sie sehr natürlich wirken.

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Koh Phi Phi Don – schöne Dinge hat man selten für sich alleine

Ich hatte bereits viel von den Phi Phi Inseln gehört und gelesen, wunderschön sollen sie sein, jedoch total überlaufen und laut. Als ich mit der Fähre am Hafen ankomme, bin ich etwas überrascht, mir wird bei der Einreise eine Müllgebühr von 20 Baht abgenommen. Vielleicht ist das so eine Art Touristensteuer hier in Thailand, denke ich mir.

Hafen von Koh Phi Phi Don
Hafen von Koh Phi Phi Don

Die Phi Phi Inseln bestehen aus einer Inselgruppe von 4 Inseln, die alle autofrei sind. Man wird bereits am Hafen empfangen und entweder werden die Gepäckstücke mit dem Sackkarren zum Hotel transportiert oder in eines der Longtail-Boote verfrachtet und man wird bequem auf dem Seeweg zu seiner Unterkunft gebracht. Es sei denn, man hat wie ich ein günstiges Hostel anstelle eines Luxusresorts gebucht – dann läuft man und trägt sein Gepäck selbst.

Durch enge Gassen bei brütender Hitze suche ich das gebuchte Hostel. Als ich ankomme, bin ich genervt von den vielen Menschen und habe den Eindruck, dass dieser Ort irgendwas mit Palma de Mallorca und der Schinkenstrasse gemein hat.

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