Koh Lanta – mehr als nur das sexy Beach-Babe Krabis

imageLang, schlank und blond – das ist Krabis sexy Beach-Babe Koh Lanta, so steht es in meinem Reiseführer. Doch was zunächst nach Partyinsel klingt, ist in Wahrheit eine schöne, ruhige Insel mit größtenteils einfachen Bungalowanlagen an der Ostküste und Regenwald und Farmland im Westen.

Als ich mit der Fähre auf Koh Lanta ankomme, ist das Bild dasselbe wie auch bei den anderen Inseln zuvor. Am Pier werde ich empfangen und direkt angesprochen, ob ich eine Unterkunft, ein Taxi, oder einen Sonnenhut brauche. Mit einem Motorradtaxi geht’s dann zur zuvor im Internet gebuchten Bungalowanlage. Insgesamt macht Koh Lanta auf den ersten Blick einen ziemlich angeranzten Eindruck, kein Haus steht wirklich gerade und alles wirkt staubig und improvisiert. Aber gerade das macht den Charme der Insel aus und läßt sie sehr natürlich wirken.

 

Ich habe mir einen Bungalow direkt am Hat Klong Khong gemietet. Der Strand ist hier goldgelb und bei Ebbe bleibt nichts weiter als eine Felslandschaft zurück. Schicke Luxusresorts gibt es hier nicht, stattdessen ist der Strand gesäumt von kleinen Strandbars, deren Inhaber sich mit voller Hingabe um die paar wenigen Touristen kümmern.

Da Koh Lanta gerade mal 27 Kilometer lang und sehr flach ist, läßt sich die Insel gut auf eigene Faust mit dem Roller erkunden. Auf Koh Phi Phi Don habe ich zwei Mädels kennengelernt, die auch alleine unterwegs sind und treffe diese hier wieder. Zu Dritt erkunden wir die Insel.

Weite Teile der Insel bestehen noch aus Regenwald und ein großer Teil der Insel im Süden ist heute als Nationalpark geschützt. Im Koh Lanta Marine National Park kann man neben Affen und Vögeln auch Schlangen beobachten und in den Sümpfen sogar Warane. Die sind hingegen ihrer Optik furchtbar flink und können schon auch mal einen frechen Affen schnappen.

Interessant ist auch der Besuch auf einer Farm, die neben Früchten auch Kräuter und Cashews anbaut sowie Welse züchtet. Direkt am Eingang werde ich von einem etwa zehnjährigen Jungen begrüßt, der mir kurz erklärt, was es auf der Farm zu sehen gibt. Er führt mich anschließend über das Gelände und erklärt mir wie ich selbst Welse züchten oder Ananas anbauen kann. Beides stellt für mich nicht wirklich eine Option dar, ist aber interessant zu sehen, von was die Bauern hier leben.

 

Ansonsten kann man auf Koh Lanta aber auch einfach mal in der Hängematte liegen und die Seele baumeln lassen, denn hier herrscht wirklich alles andere als Hektik und Stress.

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