Khao Lak – ein komisches Gefühl bleibt

Nach ein paar entspannten Inseltagen auf Koh Lanta mache ich mich auf an der Ostküste entlang Richtung Kao Lak, um mir dort das Tsunami-Denkmal und das Museum, welches dort errichtet wurde, anzusehen. Zudem interessiert es mich, wie die Region heute gut 10 Jahre nach der Naturkatastrophe aussieht und sich entwickelt hat.

Da es mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwändig ist nach Khao Lak zu gelangen, entscheide ich mich dieses Mal für eine vom Reisebüro organisierte Tour, die den Transport inklusive Fähre übernimmt. Meist sind diese Komplettangebote etwas teurer als der öffentliche Fernverkehr, dafür wird man in einem klimatisierten Van transportiert und hat keine langen Wartezeiten an Busbahnhöfen oder am Fähranleger. Hört sich doch ganz komfortabel an, denke ich mir, doch als ich in einem stickigen Kleinbus auf der Rückbank eingequetscht zwischen anderen Touristen sitze und mein Gepäck auf dem Schoß habe, ändere ich meine Meinung.

Zunächst gehe ich davon aus, diesen Platz für die nächsten Stunden nicht mehr zu verlassen und verharre in meiner misslichen Lage, doch ich wechsle noch dreimal inklusive meines Gepäcks das Fahrzeug. Immer wieder steigen alle Passagiere aus, wir werden gefragt, wo wir hinwollen und bekommen dafür einen einfarbigen Aufkleber, den ich mir immer wieder brav aufs T-Shirt klebe. Nach mehr oder weniger langem Warten wird dann die Farbe aufgerufen und ich klettere wieder in einen Van.

Schließlich und endlich sitze ich wieder eingequetscht auf der Rückbank, als der Fahrer in schlechtem englisch murmelt: „Next stop Khao Lak“. Nicht nur ich schnappe immer wieder nach Luft, sondern auch den anderen Fahrgästen sind die Strapazen der letzten Stunden anzusehen. Einigen steht der Schweiß auf der Stirn und eine genervte Grundstimmung liegt in der ohnehin schon stickigen Luft. Als der Fahrer dann auch noch 2 Minuten, nachdem wir losgefahren sind, an einer Tankstelle hält, höre ich nur ein Stöhnen aus einer der vorderen Reihen „des hätt ma alles vorher erledige könne, in Deutschand täts des net gebbe“. „Wundervoll“ denke ich, das wird eine lustige Fahrt. Nach knapp 2 Stunden erreichen wir das Ziel und ich bin gespannt,was mich hier erwartet.

Bars und Geschäfte
Bars und Geschäfte

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Koh Lanta – mehr als nur das sexy Beach-Babe Krabis

imageLang, schlank und blond – das ist Krabis sexy Beach-Babe Koh Lanta, so steht es in meinem Reiseführer. Doch was zunächst nach Partyinsel klingt, ist in Wahrheit eine schöne, ruhige Insel mit größtenteils einfachen Bungalowanlagen an der Ostküste und Regenwald und Farmland im Westen.

Als ich mit der Fähre auf Koh Lanta ankomme, ist das Bild dasselbe wie auch bei den anderen Inseln zuvor. Am Pier werde ich empfangen und direkt angesprochen, ob ich eine Unterkunft, ein Taxi, oder einen Sonnenhut brauche. Mit einem Motorradtaxi geht’s dann zur zuvor im Internet gebuchten Bungalowanlage. Insgesamt macht Koh Lanta auf den ersten Blick einen ziemlich angeranzten Eindruck, kein Haus steht wirklich gerade und alles wirkt staubig und improvisiert. Aber gerade das macht den Charme der Insel aus und läßt sie sehr natürlich wirken.

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Koh Phi Phi Don – schöne Dinge hat man selten für sich alleine

Ich hatte bereits viel von den Phi Phi Inseln gehört und gelesen, wunderschön sollen sie sein, jedoch total überlaufen und laut. Als ich mit der Fähre am Hafen ankomme, bin ich etwas überrascht, mir wird bei der Einreise eine Müllgebühr von 20 Baht abgenommen. Vielleicht ist das so eine Art Touristensteuer hier in Thailand, denke ich mir.

Hafen von Koh Phi Phi Don
Hafen von Koh Phi Phi Don

Die Phi Phi Inseln bestehen aus einer Inselgruppe von 4 Inseln, die alle autofrei sind. Man wird bereits am Hafen empfangen und entweder werden die Gepäckstücke mit dem Sackkarren zum Hotel transportiert oder in eines der Longtail-Boote verfrachtet und man wird bequem auf dem Seeweg zu seiner Unterkunft gebracht. Es sei denn, man hat wie ich ein günstiges Hostel anstelle eines Luxusresorts gebucht – dann läuft man und trägt sein Gepäck selbst.

Durch enge Gassen bei brütender Hitze suche ich das gebuchte Hostel. Als ich ankomme, bin ich genervt von den vielen Menschen und habe den Eindruck, dass dieser Ort irgendwas mit Palma de Mallorca und der Schinkenstrasse gemein hat.

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Los geht’s nach Thailand

Phuket sollte die erste Station auf meiner Reise sein. Touristisch, oberflächlich und trotzdem schön. Thailand für Anfänger also. Der Abschied in Deutschland fällt schwer, auch wenn ich nur für 3 Monate weg bin fühlt es sich doch komisch an, das nötigste für die Reise (und noch ein bisschen mehr) in den Rucksack zu packen und den Rest in Umzugskartons zu verstauen. Doch als ich im Flugzeug sitze und den Arbeitern beim Enteisen der Tragflächen zusehe, dick eingepackt in Jacken, Handschuhen und Mütze, freue ich mich, schon bald die Sonne Thailands zu genießen.

Am Flughafen erwartet mich dann ein bekanntes Bild. Touristen mit vollgepackten Gepäckwägen, bunten T-Shirts und hässlichen Sonnenbrillen drängen sich um ein paar Asiaten, die wie wild mit den Armen fuchtelnd die Menschenmassen sortieren und auf die bereit stehenden Taxis verteilen. Die Hitze ist fast unerträglich und ich frage mich, wo ich möglichst schnell ein paar Kleidungsstücke ablegen kann. Mit mir im Taxi sitzt ein junges Pärchen aus Japan und wie sich schon bald herausstellt, haben wir nicht das selbe Ziel. Ich will nach Phuket-Stadt, sie jedoch in den bekannten Badeort Patong. Nun gut, der Taxifahrer versucht den Fehler der Taxiverteilung wieder gut zu machen, indem ich eine ausführliche Inselrundfahrt bekomme.

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Zwischen Aufregung und Vorfreude

Gerade hat das neue Jahr begonnen und ich bin aus der Weihnachtslethargie erwacht, da wird mir langsam bewusst das es nunmehr nur noch wenige Wochen sind bevor ich im Flieger sitze. Langsam wird mir klar dass auch wenn ich die letzten Wochen immer völlig gelassen war, sich ein leichtes Bauchkribbeln in der Magengegend breit macht. Dabei bin ich doch sonst so gut organisiert, nun wird mir bewusst das ich noch nichtmal weiß in welchem Land ich meine Reise starte. Meine Reise soll zwar völlig entspannt werden und ohne vorher festgelegte Reiseroute, doch das ändert nichts daran das es noch einiges vor Reisestart zu tun gibt.